Zweigleisig, meterspurig und fast schnurgerade den Hang hinauf.

Eine Fahrt wie keine andere
Die Tür fällt ins Schloss. Durch die großen Fenster sieht man Bad Ems, die Lahn und die Dächer der Kurstadt. Der Wagen steht so schräg am Hang, dass die Sitze wie Stufen übereinander angeordnet sind.
Dann setzt sich alles langsam in Bewegung. Kein Motor brüllt. Stattdessen zieht der schwerere Wagen von oben den leichteren aus dem Tal hinauf. In der Mitte begegnen sich beide Wagen – einer fährt bergwärts, einer talwärts. Wald, Schienen und Seil bilden für wenige Minuten eine eigene kleine Welt.
Oben warteten Hotel, Café, Tierpark, Waldwege – und das Gefühl, über dem Weltbad zu stehen.
Links: das zweigleisige Prinzip der Malbergbahn · Grafik: Xavax · gemeinfrei